Der Wind der Veränderung Teil 2

 

Ich habe schon seit langem keine Lust mehr mich selbst in meiner „Komfortzone“ gefangen zu halten und einzusperren. Mal abgesehen davon, dass Komfort doch etwas ganz anderes ist.

Ja, diese Wohnung war damals gut für mich. Ich bin natürlich auch dankbar ein Dach über dem Kopf zu haben. Und sie, sowie der Ort waren die Rückzugsmöglichkeit die ich damals und auch lange Zeit danach brauchte. Um meine Wunden zu lecken, um Erfahrungen zu verarbeiten, um zur Ruhe zu kommen. Ebenso auch, um mich weiter zu entwickeln, um mich dahin zu entwickeln wo ich heute bin. Das Wort ent-wickeln hat eine ganz besondere Bedeutung, wie ich finde. 😉 Doch es passt hier einfach nicht mehr und ich spüre schon lange den Ruf in mir weiter zu ziehen. Doch es war ein Prozess auch wirklich im Herzen zu fühlen: „Ja, ich bin bereit altbekanntes loszulassen um mich hinein zu wagen in neues und unbekanntes. Ich möchte jetzt dort leben, wo ich mich rundum wohl fühle und wo ich mich völlig frei entfalten kann.“

Als mir irgendwann eine liebe Seele sagte, dass ich mich hier verstecken würde, um mein Licht nicht leuchten zu lassen, da ist mir fast die Spucke weggeblieben. Da mir dazu nichts einfallen wollte und es in mir ratterte wusste alles in mir, dass es die Wahrheit ist. Erschreckend aber wahr. Es begann in mir zu klickern und zu rattern. Alles ergab auf einmal ein Bild. Ich kreierte mir immer wieder bewusst oder unbewusst ähnliche Situationen um mein Licht nicht leuchten zu lassen. Um unter den Menschen nicht aufzufallen und um „zu ihnen“ zu gehören. Um nicht verstoßen zu werden oder was auch immer.  Ich versteckte mich also vor mir selbst. Vor meinem eigenen Licht und meinem wahren Sein. Ja, das muss man erstmal verdauen. 😉

Doch ich will schon seit langem nicht zu irgendwem oder irgendwas dazu gehören. Ich habe keine Lust mehr mir das Gerede anzuhören, was nur das eigene Leben beklagt. Und das zeige und sage ich auch mehr und mehr im außen. So manch einer mag irgendetwas an Veränderungen bei mir spüren, kann es aber für sich nicht benennen. Alles, was die meisten Menschen nicht kennen macht ihnen Angst. Somit wissen sie auch nicht, wie sie mit mir umgehen sollen. Aber alles ist ok. Meine Entscheidungen, mein Tun und mein Sein hat nichts mit ihnen zu tun. Es passt für mich schon lange nicht mehr und jetzt stehe ich eben dazu. Ich stehe zu mir. Und sie waren die Weggefährten um mich wieder näher zu mir selbst zu führen. Und somit bin ich ihnen dankbar für die gemeinsame Zeit.

Ja ich habe mich verändert. Aber mehr zu der, die ich wirklich bin. Und das ist gut so. Denn dadurch handle ich mehr aus mir selbst und tue mehr das, was ich wirklich möchte und ich ziehe die Menschen an, die auch wirklich zu mir passen und zu denen auch ich passe.

Trotz vielen „unschönen“ Erlebnissen habe ich aber auch schon so viele wundervolle Dinge in meinem Leben erleben und erfahren dürfen. Geschenke, Möglichkeiten und Fügungen des Lebens wo so manch einer sagt: „Das gibt’s doch nicht, das kann doch nicht wahr sein!“
Oh doch! Es ist wahr. Und so kann und darf auch alles an neuen Möglichkeiten, Geschenken, Gelegenheiten und Chancen sein. Wie auch immer diese nun für mich aussehen mögen.

Ob ich schon eine neue Wohnung in Aussicht habe? Zum aktuellen Zeitpunkt wo ich diese Zeilen schreibe nein. Das gehört offenbar alles zu meinen derzeitigen Lebens-Etappen. Etwas bewusst zu beenden, mich von etwas zu trennen und zu lösen ohne Netz und doppelten Boden, ohne „Sicherheit“.

Einfach, weil ich es nicht mehr möchte, weil es nicht mehr zu mir gehört, weil ich meiner inneren Stimme folge. Oftmals beendet man erst etwas, wenn man schon etwas Neues in Sicht oder gar „abgeschlossen“ hat. Aber warum? Doch meist nur aus der Angst heraus. Man hat Angst das sonst dies, das oder jenes geschehen könnte. Doch das ist letztlich neben den Ängsten mangelndes Vertrauen. Mangelndes Vertrauen in sich selbst, in Gott, in das Universum sowie in das Leben selbst. Oder wie ein jeder es auch für sich bezeichnen mag.

Doch ich habe viel mehr „Angst“ bis an mein Lebensende so weiter zu leben wie bisher. Ohne mich selbst wirklich zu erkennen, zu leben und zu lieben. Ohne das hier auf der Welt zu tun wozu ich her gekommen bin. Ohne das Gefühl zu erfahren wirklich glücklich und zufrieden zu sein mit mir, mit dem was ich tue, was ich bin. Ohne eben wirklich gelebt zu haben.

Ich habe keine Lust die Gefangene von Äußerlichkeiten zu sein, geschweige denn meine eigene Gefangene. Denn alle Ketten und Fesseln lege ich mir letztlich selbst an. Einige wurden mir angelegt aufgrund früherer Erlebnisse, Erfahrungen, der Meinung anderer über mich, die ich übernommen habe. Aber dennoch sind es nicht die „Bösen“ da draußen. Es ist mein Leben und ich habe jederzeit die freie Entscheidung was ich beenden, was ich anfangen und was ich tun möchte. Niemand kann mich wirklich zu etwas zwingen es sei denn, ich lasse dies zu und gebe meine Selbst-Verantwortung an irgendjemand anderen ab. Das habe ich früher oft genug getan und erfahren, doch irgendwann kam der Punkt wo damit Schluss war, und das ist gut so!

liebe-dich-selbst-lass-los-was-dich-fesselt

Ebenso war es vor einigen Wochen meine eigene Entscheidungen keine Leistungen mehr durch die Arge zu beziehen. Die Unterstützung sollte sein, bis ich mit meiner Selbstständigkeit auf eigenen Beinen stehen kann. Doch es läuft eben nicht immer alles so (schnell) wie man sich das vorstellt und wie man es gerne hätte. Und wenn es dann eben nicht so läuft wie die Institutionen das erwarten, dann „verlangen“ sie, dass man nach ihrer Pfeife tanzt.
Da ich aber jederzeit die freie Wahl habe mich aus falsch verstandenen „Sicherheiten“ zu befreien und mich aus ihnen zu lösen auch ohne zu wissen wie es weitergeht, habe ich mich dazu entschieden mich von dieser „Verbindung“ zu lösen. Und somit habe ich mich für mich selbst entschieden! Für mich und meine Freiheit. Ich tanze lieber nach meiner eigenen Musik. 😉

Alles andere wären für mich faule Kompromisse gewesen, weitere Ketten und Fesseln denen ich zugestimmt hätte sich um mich zu schlingen. Weitere Spiele in denen ich mich selbst verleugnet und gegen mich selbst gehandelt und gekämpft hätte. Da ich diese Art von Spielen zu genüge kenne und inzwischen ein völlig anderes Bewusstsein habe, wie auch Vorstellungen von meinem Leben, habe ich mich ganz bewusst dazu entschieden eben dieses „Spiel“ zu beenden.
Ja, da tauchen allerhand Geschichten, Blockaden innere wie auch äußere „Turbulenzen“ auf. Aber ich folge meinem inneren Ruf, auch wenn ich das nicht weiter erklären kann. Aber das ist auch nicht notwendig.

Meine Seele kennt den Weg, sie kennt ihre Reise und somit kenne ich diese tief in mir auch. Mit jedem Schritt den ich gehe, mit jeder Entscheidung, die ich in der letzten Zeit ganz bewusst getroffen habe verbinde ich mich mehr und mehr mit meiner Seele und beginne mit ihr zu verschmelzen. Das ermöglicht es mir mehr Informationen zu empfangen wozu das alles sein soll, was meine Aufgabe hier ist, was mein Seelen-Weg hier ist.

Und zu diesem meinem Weg gehört ganz besonders das Vertrauen. Das wird mir immer klarer. Das Vertrauen wirklich in mich selbst, meine Kraft, meine Fähigkeiten. Und das Vertrauen in Gott, in meine Schutzengel, dass ich stets begleitet und nie alleine bin. Das alles einen Sinn hat und alles genau so „richtig“ ist wie es eben ist.

😉

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