Die Macht meiner Gedanken

Die Macht meiner Gedanken oder
Was ziehe ich mir da bloss an?

 

Wenn man den 1. Schock einer, für einen persönlich, mehr als unangenehmen Situation überwunden hat geht es ans analysieren. Was um Himmels Willen habe ich mir dabei gedacht eine derartige Situation in mein Leben zu ziehen? Was habe ich über diese Menschen gedacht, wie habe ich über sie geredet, dass sie mir nun derart unwirsch und kaltherzig gegenübertreten?

Da wir uns nun einmal alles selber in unser Leben ziehen muss man sich eingestehen, dass man selber der „Erschaffer“ dieses unerfreulichen Szenarios war. Auch wenn man vorher noch versuchte durch positive Gedanken alles in eine wunderschöne Richtung zu lenken mit einem angenehmen Ausgang für alle Parteien. Doch ist das Kind erstmal in den Brunnen gefallen, lässt sich nichts mehr beschönigen und die Dinge nehmen ihren Lauf. Selbst wenn man während dessen noch versucht schon übergeschappte Wogen zu glätten und vor noch Schlimmerem zu bewahren ist es oft nicht mehr möglich. Genau so gut könnte man das Gespräch mit einer Betonwand führen. Nun ist das Kind also in den Brunnen gefallen, vermutlich ist es auch „ertrunken“.
Am Ende ist die ganze Situation nun auf den ersten Blick um einiges schlimmer als vorher. Man fühlt sich als Versager, als jemand der ja keine Ahnung hat und wie ein kleines Kind. Denn genau so wurde man behandelt. Also was macht man nun mit bzw. nach dieser Situation?

Meist versucht man im Nachhinein noch etwas zu bereinigen, doch manchmal ist es eben einfach nicht mehr möglich oder man hat auch gar kein Interesse mehr daran. Es hat alles dermassen an den Kräften gezehrt, dass man vollkommen erschöpft ist. Nach einigen Tränen, Wutausbrüchen, Verwünschungen und Selbstvorwürfen ( denn ich habe es mir ja durch meine Gedanken/Gefühle selber eingebrockt) macht man sich wieder sein wahres Ziel bewusst. Wenn man bemerkt, das alle derzeitigen Gedanken und Gefühle daran vorbei gehen, sortiert man seine Gedanken wieder und blickt zum ursprünglichen Ziel.

Ich wünsche mir und jedem anderen, dass wir es immer besser und schneller schaffen wieder in unsere Mitte zu finden, zu unserem Ausgangs- bzw. Anfangspunkt.

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Oft muss man einfach experimentieren um herauszufinden welcher Weg nun der „Richtige“ für einen persönlich ist. Ist es das Abwarten oder eher das aktive Handeln? Mal ist es das eine, mal das andere manchmal vielleicht auch eine gesunde Mischung aus beidem. Was sicherlich sehr viel Feingefühl und Vertrauen vorraussetzt.
Da wir meisten Menschen zu der eher ungeduldigen Spezies gehören und am liebsten alle Dinge gerne jetzt und sofort hätten ( uns Frauen wird nachgesagt wir seien da besonders schlimm 😀 ) fällt uns das nicht immer leicht. Doch aus jeder Situation können wir etwas lernen, etwas für die Zukunft mitnehmen. Ich finde, dass man aus den unangenehmsten Situationen oft das Meiste für sich herausziehen kann. Es öffnet einem oftmals die Augen oder bestätigt einen, auf etwas unangenehme Art in dem, was wir tief in unserem Inneren doch schon so lange wussten.

Meist verharren wir in den verschiedensten Situationen obwohl wir uns unwohl fühlen, gerne etwas anderes hätten bzw. machen würden. Doch da es so bequem ist lassen wir es so wie es ist, auch wenn wir unzufrieden und irgendwo auch unglücklich sind. Irgendwann werden wir dann dazu „gezwungen“ etwas zu verändern und es liegt an uns es anzunehmen oder sich dagegen zu versperren. Letzteres würde leider nur dazu führen, dass besagte Situationen immer unangenehmer werden würden.
Auch wenn man es kaum glauben kann haben solche Situationen oft etwas sehr Bereinigendes. Es ist wie nach einem heftigen Gewitter. Danach erscheint einem Draussen auch alles wieder wie gereinigt. Nachdem also das persönliche „Gewitter“ vorrüber ist, die Tränen getrocknet, die Wut versiegt ist geht es weiter.

Wie sagte mal jemand zu mir: „Krönchen richten und weiter geht es.“ 😉

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Diese unleidige Situation hat mich also von meinem eigentlichen Ziel abgebracht, was tue ich nun? Ich konzentriere mich weiter auf das was ich möchte und überlege was ich nun tun kann um dorthin zu gelangen. Oftmals wirkt ein Gespräch mit einem Freund, Nachbarn, Bekannten oder auch einem Fremden wahre Wunder. Es lässt einen wieder klarer sehen und gibt einem neue Kraft.

Wie man sieht, sollte man sich also sehr genau überlegen mit welchen Gedanken und Gefühlen man sich beschäftigt oder wie man über andere Menschen spricht. Es stellt einen manchmal sehr schnell vor eine Situation die man am liebsten aus seinen Gedanken löschen würde.

In diesem Sinne: achtet auf Eure Gedanken, Gefühle, Worte und auch Taten. 😉

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