MEIN Leben

MEIN Leben

Manchmal ist es notwendig sich eine gewisse Zeit zurück zu ziehen um irgendwann wieder mit neuer Kraft los zu starten. In dieser Zeit lernt man viel über sich selber. Man hinterfragt vieles, wie z.B.: lebe ich das Leben so wie ich es für mich wirklich möchte? Tue ich das, was ich will, oder das was andere von mir erwarten? Bin ich glücklich mit dem was ich tue und wie ich lebe? Was will ich wirklich? Wohin möchte ich? Was sind meine eigenen Wünsche? Sind die Menschen mit denen ich mich umgebe wirklich gut für mich? Sind sie für mich da, wenn ich sie am dringendsten brauche? Geben oder entziehen sie mir Kraft? Tja, und wer braucht schon Energievampire?

In dieser „Besinnungs-Zeit“ wird einem vieles klar. Vieles kann und muss man loslassen, auch wenn es nicht immer angenehm ist. Von manchen Menschen muss man sich trennen, da der gemeinsame Lebensweg nun eben beendet ist. Ich sage immer, dass irgendwann der eine nach rechts geht und der andere eben nach links. So ist das im Leben. Für mich habe ich erkannt, dass es vollkommen gleichgültig ist, was andere über einen sagen oder denken. Denn kennen sie mich wirklich? Die meisten ja wohl eher nicht. Ich behaupte mal, dass ich ein Mensch bin, der glücklicherweise anders ist, als viele anderen Menschen. Anders im Denken, im Fühlen, anders darin das Leben zu betrachten und es leben zu wollen.

Wir leben in einer Zeit in der sooooooo vieles möglich ist und nicht alles ist mit Worten zu erklären. Ich finde aber, das dies auch gar nicht nötig ist. Vieles wird heutzutage nämlich einfach nur zerredet. Alles wird bewertet, die Leute werden durch den Kakao gezogen. Und wo finden sich schneller Mitläufer als im Internet? Da geht es nicht darum, das eigene Gehirn zu benutzen. Nein, meist geht es nur darum seinen eigenen Frust an anderen Menschen auszulassen. Und wenn es ihnen nur gerade mal 5 Minuten besser geht als dem anderen. Traurig aber wahr.
Und das ist eben nicht meine Welt. Das brauche und will ich nicht für mein Leben und mein glücklich sein. So darf sich eben jeder sein eigenes Leben so kreiieren wie er es möchte. 😉

Es ist nun mal so, dass nicht jeder das gut finden kann was ich tue. Und das ist auch sein gutes Recht. Aber macht dies meine Arbeit, mein Tun zu etwas Schlechtem? Sollte ich deshalb damit aufhören und etwas anderes tun? Auch hier kann ich nur wieder sagen: Nein!
Das was ich tue muss mich glücklich und zufrieden machen. Ich muss damit leben können. Es hat ja lange genug gedauert, bis ich das für mich begriffen habe und auch annehmen konnte. Und letztlich bin ich nur mir gegenüber selber zu etwas verpflichtet. Niemandem muss ich irgendetwas beweisen, niemandem muss ich gefallen. Denn wir sind nicht mehr in der Grundschule, wo man Fleißkärtchen bekommt, wenn man lieb gewesen ist. Wobei das bei mir zu der Zeit nicht viele gewesen sein dürften. Nur lieb ist doch langweilig. 😉

Schmetterlingsmädchen

Es gibt so viele wundervolle Autoren, Schauspieler, Coaches, Therapeuten, Maler, usw., die tausenden von Menschen mit ihren Werken, ihrer Arbeit helfen und sie begleiten. In welcher Form auch immer. Diese Menschen haben „Fans“ ohne Ende, die einfach nur dankbar für all diese Geschenke sind, die sie für sich und ihr Leben nutzen können. Doch es gibt auch ganz viele Personen, die diese Menschen völlig blöd, langweilig oder was auch immer finden, und nichts mit dem anfangen können, was diese schreiben oder erzählen. Na und? Hören diese Autoren deshalb auf zu schreiben? Hören die Schauspieler auf ihre Rollen zu spielen? Schliessen die Therapeuten ihre Praxen? Natürlich nicht! Hoffentlich nicht! Denn das wäre auch sehr schade. Was würden wir, die die Arbeit dieser Menschen zu schätzen wissen tun, wenn diese sich zurück ziehen und von der Bildfläche verschwinden würden? Und das nur, weil es einige Menschen gibt, die sie nicht mögen und nichts mit ihrer Arbeit anfangen können?

Ja, und das musste ich eben erst einmal für mich erkennen um Klarheit zu bekommen. Auch bei mir und meiner Arbeit wird es immer wieder Leute geben, die etwas zu meckern, zu beanstanden und auszusetzen haben. Sprüche wie: „Wie kann sie das nur machen! Das geht ja so gar nicht! Das würde ich ja so nie machen!“ Dann können diese Leute ihre Aussagen gerne für sich behalten und ich gratuliere ihnen, dass sie ihren eigenen Weg gefunden haben. 😉 Niemand muss es so machen wie ich. Dazu hat ja schließlich jeder sein eigenes Leben um den für sich richtigen Weg zu finden und zu gehen. Wenn etwas blöd läuft, ich Mist baue oder was auch immer, dann muss ich vor mir selber dafür gerade stehen und vor niemandem sonst. Ebenso muss sich auf kein anderer vor anderen rechtfertigen.

Würde jeder Mensch vor seiner eigenen (inneren und äußeren) Tür kehren, und sein eigenes Haus (Körper, Seele und Geist) be-reinigen, wäre die Welt und die Menscheit viel „sauberer“ und vor allem glücklicher. 😉

Nur weil ich etwas nicht so machen würde wie Frau X, muss sie doch deshalb nicht damit aufhören oder etwas anders machen. Dann würde man ja nie glücklich werden. Das stresst ohne Ende und macht einen schlussendlich nur krank. Und das kann und sollte nicht das Lebens-Ziel sein. Solange man niemanden verletzt, niemandem schadet kann jeder tun und lassen was und wie er es möchte. Dieses Recht sollte jeder für sich beanspruchen und es aber auch jedem anderen zugestehen. Man muss seine Gedanken, seine Gefühle auch nicht immer rausposaunen. Auch schweigen im richtigen Moment will gelernt sein. Wenn ich etwas nicht gut finde, ist das mein Problem. Ich kenne die andere Person nicht, kenne ihr Leben und ihre Hintergründe nicht. Aber sie ist erwachsen und weiss schon was sie macht.

Mein Ziel ist es, so zu leben wie ich es für richtig halte. Ich werde so leben, dass ich gesund, glücklich und zufrieden bin, zusammen mit meinen Tieren und Menschen die mir wichtig sind. Ich möchte anderen Menschen und Tieren mit meiner Arbeit und meinem Potenzial auf ihrem Lebensweg behilflich sein und sie ein Stück begleiten. Mit dem was ich aktuell tue und was auch immer da noch folgen mag.

Ich möchte auf dieser Welt etwas hinterlassen an dem sich Menschen auch noch dann erfreuen, wenn ich diese Welt eines Tages schon verlassen habe. Sozusagen mein Dankeschön an die Welt für mein Leben. 😉

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