Probier’s mal mit Gemütlichkeit

 

Ja, genau so fühle und er-lebe ich es gerade bei mir. Die starken Transformations- und Reinigungsprozesse der letzten Wochen waren für Körper, Geist und Seele doch anstrengender als gedacht. Vieles lief auf Autopilot und der Versuch das Leben zu kontrollieren und seinen eigenen Widder-Kopf durchzusetzen machten nun dem Platz, was wirklich sein möchte. Und so verspüre ich seit einigen Tagen das Verlangen nach Stille (vor allem meiner inneren), Innenschau und Ruhe.

Dadurch, dass ich nun vieles losgelassen habe und meinen inneren wie auch äußeren Prozessen vertraue, fällt vieles von mir ab. Und so ist in meinem Oberstübchen einfach Ruhe. Ich schlafe viel, teilweise fast 12 Stunden, höre derzeit vermehrt Meditationen und lasse einfach sein was ist. Ich habe keine Lust auf großartige Gespräche oder was auch immer. Ich möchte einfach mit mir sein und gönne mir diese Ruhephase. Daher gab es für den November auch noch keine Seelen-Botschaft und für diese Woche keine Wochen-Botschaft. Ich habe keinerlei wirkliche Impulse und auch das ist vollkommen ok. Eine Auszeit ist also dringend nötig. 😉

Bei so manchen sich scheinbar wiederholenden Situationen und Prozessen im Aussen geht es nach meinem Empfinden aktuell darum etwas zu erkennen und abzuschließen, was man zuvor nicht tun wollte oder konnte. Es sind erneute Gelegenheiten sich nun mit einem neuen Bewusstsein alles noch einmal in Ruhe und mit Liebe anzuschauen um es mit Liebe und Dankbarkeit vollständig abzuschließen. Ist man dennoch nicht bereit die „Lektionen“ diesmal zu lernen: keine Sorge, sie kommen wieder, in welcher Form auch immer. So manch einer stellt sich in seiner Angst stur, legt sich eine Rüstung um und stellt sich selbst in eine Rolle, von der er glaubt dies sei nun die Lösung. Nunja, er wird es erfahren ob es tatsächlich seine Lösung war. 😉

In der aktuellen Zeit funktioniert vieles von den alten Methoden nicht mehr. Wegschauen, sich blind oder taub stellen macht jetzt noch weniger Sinn als ohnehin. Und wer da etwas wach und aufmerksam durch sein Leben geht, wird dies auch sehr schnell erkennen. Wichtig ist zu wissen, dass in jedem einzelnen von uns all das ist, was wir wirklich brauchen um Themen und Situationen zu lösen. Das was ich z.B. mit meinen energetischen Therapien usw. mache, wie ich Blockaden erkenne und auflöse – auch du und ein jeder anderer kann das! Ob es in ähnlicher oder anderer für dich passenderen Form ist, es wird sich dir zeigen, wenn du wirklich offen dafür bist. Wenn du bereit bist wirklich hinzuschauen. Ganz tief hinzuschauen. In all die dunkelsten Ecken in deinem Inneren. Überall dorthin wo es schmerzt, wo noch viel altes Leid vergraben ist. Ich könnte da Arien von singen, was diesbezüglich in den letzten Wochen bei mir los war. 😉

Früher wollte ich auch vieles nicht wahrhaben und habe es in meinem inneren versteckt. Ich habe viele Gefühle und Emotionen unterdrückt und alle sahen mich immer nur gut gelaunt und lachend. Ja, es war eine „perfekte“ Maske. Auch, wenn es mir natürlich größtenteils schon gut ging. Doch das, was ich über Jahre unterdrückte klopfte immer öfter und lauter an. Und irgendwann musste ich hin schauen, denn alles andere hätte mich vermutlich mein Leben gekostet.

lege-deine-masken-ab-und-sei-du-selbst

Und jetzt, viele Jahre später wuseln noch verschiedene Themen, Situationen in mir herum, die noch nicht ganz abgeschlossen sind. Auch, wenn es oftmals Kleinigkeiten sind, aber auch diese summieren sich. Und inzwischen ist es bei mir so, dass ich mich so verändert habe, dass ich nur noch sage: „Ich möchte jetzt sehen und verstehen was da noch unerlöst ist. Ich möchte wissen, was die Ursachen für dies und das sind und ich möchte wissen, was ich tun kann um dies in mir aufzulösen. Was ist wichtig für mich anzunehmen?“ Das komplette „Gegenteil“ zu früher. Früher versteckte ich mich vor meinen inneren Themen und heute leuchte ich sie quasi mit der Taschenlampe, oder wohl eher mit meinem eigenen Licht an um sie genauer anzuschauen. Ja, das ist Leben Hardcore. 😉

Denn jetzt bin ich bereit auch die Schmerzen, die Trauer, die Wut und was auch immer zu fühlen, mich ihnen zu stellen, sie anzunehmen. Zu hinterfragen warum sie da sind, was sie mir mitteilen möchten. Denn ich habe wirklich keine Lust, all das ganze noch weiter bis an mein Lebensende mit mir herum zu tragen. Ich bin bereit hinzuschauen, es anzunehmen und es zu transformieren um frei zu sein, um glücklich zu sein. Und all das, kann ich nur in meinem inneren und aus meinem inneren heraus tun. Ich kann nur sagen, dass sich dadurch so vieles wandelt. Im innen wie auch im aussen. Bei mir selbst und auch bei anderen Personen. Und das ist einfach nur mega spannend. Wenn es auch teilweise sehr anstrengend und emotional ist überwiegt aber dennoch die Freude, wenn man wieder etwas neues erkannt hat und man steht einfach nur da uns sagt: „WOW!“ 😉

Auch, wenn es sich manchmal anfühlen mag wie einen Schritt zurück, ist dieser Schritt doch letztlich auch nur ein weiterer Schritt auf dem Weg unseres Lebens. Und letztlich ist jeder Schritt doch ein Schritt nach vorne, denn nichts geht wirklich rückwärts. Alles sind zu jedem Zeitpunkt neue Chancen, Gelegenheiten und Möglichkeiten, wenn man diese als solche an-erkennt.

Wenn es auch ähnlich sein mag wie etwas, dass man zuvor erlebt hat finde ich es doch wichtig zu schauen, was diesmal anders ist. Du selbst bist ja diesmal schon anders als zuvor. Womöglich deine Einstellung zu den Situationen, Themen, Menschen und Gegebenheiten. Da du ähnliches vielleicht schon erlebt hast, ist es also auch nicht mehr vollkommen neu und fremd für dich. Du bist also im Grunde schon ein „Profi„. 😉 Dadurch fällt es leichter sich alles mehr aus der Distanz und mit einer gewissen „Neutralität“ anzuschauen.

Mir hilft es gerade enorm mir selbst die Chance zuzugestehen, mich vom Leben führen und überraschen zu lassen. Der Verstand versucht einem immer einzureden, was für einen doch das beste sei. Doch woher will er das wirklich wissen? Er kann ja nur aus seinem Erfahrungs-Schatzkästchen sprechen, was er kennt. Doch so vieles kennt er eben noch nicht. Und wir auch nicht. Wir können also gar nicht immer wissen, was wirklich das beste für uns ist. Wenn wir hartnäckig dabei bleiben zu glauben, dass dieses und jenes aber doch das beste für uns sei, berauben wir uns zum einen vielleicht wichtigen Lern-Erfahrungen und stellen uns zum anderen all dem in den Weg, was wirklich das beste für uns ist.

Denn unsere Seele, unsere Schutzengel wie auch Gott wissen, was der beste Weg und die besten Möglichkeiten für uns sind. Sie wissen, was uns wirklich glücklich macht. Und das ist doch unser Streben: wir wollen alle glücklich sein.

Manchmal wirkt es so, als begegneten uns auf unserem Weg viele Hindernisse und wir zweifeln daran, ob dieser Weg uns wirklich glücklich machen kann. Je mehr wir gegen diese Hindernisse anzukämpfen versuchen, und sie versuchen aus dem Weg zu räumen, desto anstrengender und langwieriger ist alles für uns. Wenn wir aber vertrauen und uns alles neugierig anschauen, was uns auf unserem Weg begegnet, dann können wir auch die kleinen Kostbarkeiten und Geschenke erkennen, die auf unserem Weg liegen. Auch wenn etwas nicht „optimal“ (nach unserem Ermessen) verläuft, Menschen sich von uns trennen oder wir uns von ihnen, eine Geschäftsmöglichkeit nicht wie erhofft verläuft, kann genau darin das wirkliche Geschenk liegen. Denn je mehr wir unsere oft einschränkenden Gedanken und Verhaltensweisen loslassen, desto leichter erkennen wir unseren weiteren Weg.

Wenn jemand geht, lasse los, denn er macht Platz für jemand anderen, der besser zu dir passt. Wenn dieses oder jenes so nicht klappt dann, weil du vielleicht noch etwas lernen darfst und danach ein viel geeigneter Zeitpunkt ist mit besseren Möglichkeiten. Vieles kommt auf einmal von alleine zu einem. Und oft auch leichter und viel besser, als man es sich zuvor ausgemalt hat.

Für mich persönlich kann ich nur sagen, dass es sehr wichtig ist, sich hin und wieder zurück zu ziehen, soweit dies möglich ist. So verbindet man sich wieder mehr mit sich selbst, hört seine innere Stimme besser, spürt seine wahren Gefühle leichter und daraus entstehen oft wertvolle Impulse. Einfach mal abschalten von allem äusseren Gequatsche, was meist ohnehin viel zu viel ist. Den PC, Laptop und sonstige Geräte einfach mal auslassen und die Ruhe geniessen. Zeit für und mit sich selbst, der wichtigsten Person im eigenen Leben. Dinge tun, die einem wirklich Freude machen. Mehr Zeit mit der eigenen Familie, Freunden, den eigenen Tieren verbringen, frische Luft tanken und Zeit in der Natur verbringen.

Denn nichts läuft einem davon. Ganz im Gegenteil. Wenn wir loslassen kommt das, was wirklich stimmig für uns ist oftmals von ganz alleine. Finde für dich deinen eigenen Weg. Hin zu dir selbst. Und aus dir heraus wird das entstehen und sein, was sein soll für dich. Zu deinem und zum höchsten Wohle aller. Denn das, was wir uns selbst gutes tun, tun wir auf anderen Ebenen auch für andere. Denn wir sind alle miteinander verbunden, wir sind alle Eins.

Also, sei gut und liebevoll mit dir und überlege dir, was du heute noch gutes für dich selbst zun kannst. 😉

Liebe Grüße von Seele zu Seele,

Ursula

(der Name kommt aus dem lateinischen und bedeutet „kleine Bärin“. Und die verfällt derzeit gefühlt etwas in den Winterschlaf. 😉 )

 

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