Äusserer und innerer Mangel

 

Wenn wir alles, was wir erleben selbst erschaffen und alles seinen Weg von innen nach aussen geht, dann erschaffen wir uns den äusseren Mangel durch unseren inneren Mangel.

Wenn die Ursache für den äusseren Mangel also in unserem eigenen inneren liegt, dann leuchtet es einem doch ein, dass es auf lange Sicht wenig Sinn macht zu versuchen alleine im aussen nach einer Lösung zu suchen. Geschweige denn, denn äusseren Mangel zu bekämpfen, in Panik nach Lösungen zu suchen oder sich in etwas hinein zu stürzen, was den äusseren Mangel zwar vorerst “beseitigt”, die Ursache im inneren aber bestehen bleibt. Wenn wir etwas dauerhaft verändern, verbessern oder auflösen möchten ist es wichtig an die Ursache des ganzen zu kommen. An den Kern der Thematik. Oftmals ist das eine enorme Herausforderung, da der Kern ja meist verpackt ist in ganz viele Schichten. Und so ist es bei uns und unseren jeweiligen Themen und Blockaden ja ebenfalls.

Dein Erwachen

Auf unserer Lebens-Reise kommen wir irgendwann an den Punkt an dem wir sozusagen “erwachen”. An dem wir begreifen, dass es so, wie es bisher war nicht mehr weitergehen kann und wir das auch gar nicht mehr möchten. Wir beginnen das Leben, alles um uns herum und vor allem auch uns selbst durch vollkommen andere Augen zu sehen. Wir erleben alles anders, wir fühlen alles anders und wir nehmen alles mögliche komplett anders wahr als die meisten unserer Mitmenschen.

Was nicht selten dazu führt, dass wir uns alleine, unverstanden und “anders” fühlen. Aber weisst du was? Sei froh und dankbar darüber “anders” zu sein! Denn wenn du das für dich erkannt und auch angenommen hast bist du auf dem Weg hin zu dir selbst! Und du wirst auf diesem Weg erkennen, dass du aller Wahrscheinlichkeit nach tatsächlich vollkommen anders bist als du bisher geglaubt hast.

Denn wer warst/ bist du bis zu dem Zeitpunkt deines Erwachens? Wer warst du in deinem unbewussten leben oder auch überleben? Nach wessen Vorgaben und Vorstellungen hast du gehandelt und gelebt? Nach deinen eigenen oder nach denen anderer Menschen? Nach denen deiner Eltern, Lebens-Partner, “Freunde”, Vorgesetzten oder wem auch immer? Oftmals wird einem das auf einmal schlagartig bewusst und man fragt sich dann wirklich: “Wer bin ich überhaupt? Was will ich wirklich? Was ist der Sinn meines Lebens?”

Und ehe du es dich versiehst hast du einen großen Stein ins Rollen gebracht. Und er wird auf deinem weiteren Weg deiner eigenen Bewusstwerdung, auf deinem Weg hin zu dir selbst so manches überrollen, was in deinem Leben nichts mehr zu suchen hat.

Was erfüllt dich?

Du spürst, dass vieles von dem was du bisher getan hat dich nicht mehr erfüllt. Dass es dir Kraft entzieht statt dir Kraft zu geben. Du erkennst mit welchen Menschen du dich umgibst und welche dir möglicherweise schon lange nicht mehr gut tun, die dir Lebensenergie abziehen. Du nimmst wahr, was alles in dir verborgen liegt und was du wirklich gerne von Herzen tun möchtest. Das können alles nur leise Vorahnungen sein ohne, dass du ein konkretes Bild erkennst. Aber du spürst tief in dir, dass du dieser leisen Stimme in dir folgen möchtest.

Vieles woran du dich vielleicht bisher geklammert hast lässt du los weil du spürst, dass es nicht mehr zu dir gehört, dass es nicht mehr zu dir passt. Du vertraust mehr und mehr in’s Leben und in dich selbst. Auch dann, wenn du manchmal gar nicht so genau weisst wohin dich dein Weg führen wird. Du erkennst eine innere Fülle, deine innere Fülle, das was alles in dir verborgen liegt. Du erkennst wieviel doch in dir steckt, was du alles zu geben hast und vor allem, was dich selbst ausmacht.

Auf deinem Weg wirst du vermutlich gerade am Anfang von vielen Menschen in deinem näheren Umfeld Aussagen hören wie: “Du hast dich aber sehr (zum negativen) verändert, so kenne ich dich gar nicht.” “Das hätte ich nicht von dir gedacht, ich habe mich total in dir getäuscht.” “Was ich alles für dich getan habe.” Usw. Usw.

Ich kann dir nur eines empfehlen: Lasse die Menschen reden und lasse ihre Worte auch bei ihnen! Denn es sind ihre Worte. Und vor allem sind es ihre eigenen tiefsitzenden Ängste, die sie mit ihren Worten zum Ausdruck bringen. Natürlich ohne, dass sie sich dessen bewusst sind.

Dein Ausbruch aus dem Kokon

Die meisten Menschen leben in einer Art Kokon, in ihrer persönlichen Schutzhülle. Dort ist für sie zwar vieles nicht ok, aber sie arrangieren sich damit. Ebenso mit den Menschen die sich darin befinden. Da wir meist das anziehen, was wir irgendwo selbst sind oder in uns tragen ähneln sich die Leben, Vorstellungen und Handlungen derer die dort zusammen in den Kokons sitzen. Wenn dann auf einmal jemand beginnt aus der Reihe zu tanzen, dann fängt der Kokon an zu wackeln, bekommt möglicherweise Risse. Denn du möchtest ja beispielsweise raus aus dem Kokon, weil dir irgendetwas sagt, dass da draussen doch auch noch etwas sein muss. Es wird also ordentlich eng in dem Kokon, alle laufen aufgescheucht herum, versuchen die Risse wieder zuzukleistern.

Da du in ihren Augen der Verursacher der Panik bist die in ihnen ausbricht, versuchen sie natürlich auch dich wieder in die “richtige Spur” zu bringen. Damit du wieder ruhig, lieb und brav bist und all das tust, was auch alle anderen tun. Wenn sie bemerken, dass sie dich nicht wieder in ihre eigene Spur bringen können, versuchen sie dich “los zu werden”. Das kann auch äusserst unangenehm werden, je nachdem welche Spezies Mensch du um dich herum hast.

Auch hier kann ich dir nur ein paar persönliche Tipp geben: Versuche nicht sie zu beschwichtigen. Versuche nicht gute Miene zum “beschissenen” Spiel zu machen auf das du ohnehin keine Lust mehr hast. Versuche nicht dich zu verbiegen oder zu verstellen nur damit alle anderen wieder Ruhe in ihrem Kokon haben. Lasse dich weder unterdrücken, ausnutzen oder mißbrauchen (in welcher Form auch immer). Lasse dir kein schlechtes Gewissen einreden und glaube nicht den ganzen Müll, der dir auf einmal vor die Füsse geschmissen wird.

Die Menschen innerhalb des Kokons versuchen lediglich ihr eigenes Über-Leben zu retten. Es macht keinen Sinn ihnen zu erzählen was es doch ausserhalb des Kokons wunderschönes gibt, welche Möglichkeiten auf sie warten usw. Vergiss’ es. Sie werden dir sagen, dass du doch selbst noch nicht dort warst und versuchen dir alles zu zerreden. Bis du es am Ende selbst wieder glaubst und schön brav im Kokon sitzen bleibst.

Vielleicht hast du das bis hier her sogar schon einige male erlebt. Ich denke, das geht den meisten von uns so. Hin und wieder versuchen wir mal aus dem Kokon auszuschlüpfen doch dann lassen wir uns wieder zurück halten, da die Ängste der anderen so stark sind, dass wir ihnen glauben und die Ängste auf uns selbst übertragen. Da kann sein, dass es viele, viele dieser Ausbruchs-Versuche gibt und bislang noch keiner wirklich gelungen ist. Aber das ist vollkommen ok so! All diese Versuche waren und sind wichtig für dich! Sie stärken dich! Auch wenn du das bisher nicht so gesehen hast. Du baust dir nach und nach innerlich deine eigene Ur-Kraft auf. Alles sind Schritte hin zu dem Tag an dem du all deine ganze Kraft brauchst um mit einem Schwung aus dem Kokon zu düsen! 😉

Denn dann hält dich niemand mehr auf. Niemand kann dich mehr zurück halten. Und es interessiert dich auch nicht mehr, was die anderen über dich sagen oder reden. Du bist dann so stark, dass du sie zurück lassen kannst und dich auf dich selbst fokussierst. Du bist dann bereit auf all das zu schauen, was tatsächlich ausserhalb deines Kokons liegt. Und all das ist überwältigend, phantastisch und phänomenal!

Die anderen werden ihren Kokon sofort wieder schliessen und sie werden alles daran setzen, dass du diesen auch nicht wieder betrittst. Auch das kann sich in den unterschiedlichsten Weisen zeigen. Wenn du versuchst ihnen durch den Kokon zuzurufen, was es doch hier draussen alles wundervolles gibt: vergiss es! Sie werden es nicht glauben können und wollen. Zu stark sind ihre Ängste vor dem Ungewissen so, dass sie lieber in ihrem Über-Leben verharren. Auch wenn sie dort nicht glücklich sind.

Und bitte bedenke: So wie du, ich und viele andere Menschen es bereits geschafft haben mit ihrer eigenen Kraft diesen Kokon zu verlassen, so kann das grundsätzlich auch jeder andere Mensch! Solltest du dich gerade auf dem Weg befinden, gehe mutig und vertrauensvoll weiter. Du bist nicht alleine! Doch diese Kraft, den Kokon zu verlassen, darf jeder zuerst in sich selbst entdecken. Die eigene Sehnsucht darf innerlich so sehr wachsen, dass auch der Mut wächst etwas verändern zu wollen. Erst wenn jemand auf diesem Weg ist kann und wird er deine Hilfe annehmen. Und selbst dann ist es möglich dass er noch einmal zurück rudert, weil ihn all die Eindrücke und Möglichkeiten zu überrollen drohen.

So hat jeder sein eigenes Tempo und alles hat seine eigene Zeit. Gib’ jedem anderen diese Zeit und vor allem: gib’ sie dir selbst! So wie du nicht von jetzt auf gleich aus deinem Kokon geschlüpft bist, wird sich auch nicht alles immer von jetzt auf gleich so ergeben wie du es dir von Herzen wünschst. Das ist manchmal sehr schwer zu verstehen und auch hierauf liegt die Antwort für jeden einzelnen in sich selbst verborgen.

Dein Geschenk

Doch wie herausfordernd es auch sein mag du weisst irgendwann ganz genau: “Ein zurück ist keine Option.” Auch wenn es manchmal so wirken mag, als würde man noch einmal zurück gehen oder zurück geworfen werden. Es wird aber niemals mehr in diesen Kokon hinein gehen. Du kannst auch nicht in die Fruchtblase deiner Mutter zurück. 😉 Ausser in Gedanken.

Und auch hier liegt ein wichtiger Schlüssel. Tauchen ähnliche Situationen in deinem Leben immer wieder auf und du hast das Gefühl zurück geworfen zu werden und dass es nicht wirklich weiter geht, dann gehe in Gedanken in diese Situationen hinein. Was war damals in der Situation und wie ist sie heute? Gibt es Parallelen? Was ist das Geschenk in dieser Situation? Die Lösung, der Schlüssel ist bereits immer da sobald es ein “Problem” gibt. Die Frage ist sind wir bereit diese zu erkennen und anzunehmen? Und auf welche Weise zeigt sie sich uns?

So beginnst du dich selbst mehr und mehr kennen zu lernen, entdeckst mehr und mehr deine inneren Gaben, Fähigkeiten und auch Schätze. Du lernst dich selbst anzunehmen, zu akzeptieren und vor allem auch wertzuschätzen. Für alles was du bist und für alles, was zu dir gehört. Denn alles das bist du! Alles das macht dich einzigartig und es gibt niemanden sonst auf dieser großen Welt, der so ist wie du!

Je mehr wir auf unserem bewussten Lebens-Weg lernen, unsere eigene Fülle, Reichtum und Wohlstand anzuerkennen und anzunehmen, desto leichter erkennen wir auch all die Fülle, den Reichtum und den Wohlstand im aussen. Und umso leichter kann diese Fülle auf den unterschiedlichsten Ebenen, in den unterschiedlichsten Bereichen auch in unser Leben fliessen.

Die Fragen bei jeglichem äusserem Mangel können also z.B. Sein: “Wo in meinem inneren besteht noch ein Mangel? Ein Mangel an was? Selbstliebe? Selbstannahme?” “Warum halte ich Fülle und Reichtum von mir fern?” Habe ich Angst vor der Fülle oder Angst vor Erfolg?” “Glaube ich, Fülle und Wohlstand nicht zu verdienen?” “Wo fühle ich mich nicht erfüllt?”

Neben dem, dass wir uns selbst irgendwo leer fühlen sind oft auch viele, viele unbewusste Glaubenssätze daran beteiligt, dass wir die Fülle nicht in unser Leben lassen (können). Meist sind es Glaubenssätze von unseren Eltern, Großeltern und unseren bereits lange verstorbenen Ahnen. Dadurch entstandene oft unbewusste Verhaltensweisen sorgen regelrecht dafür, dass wir uns die Fülle, den Wohlstand “vom Leib halten”. Es ist kurios, aber so sind wir Menschen. Das ist Teil unseres Lebens-Spiels. Es geht immer wieder darum aufzuwachen und uns an uns selbst zu erinnern. An unser wahres Sein. Wenn wir uns mal bewusst machen, dass wir selbst aus der Quelle der Liebe und der Über-Fülle stammen und somit ein Teil dessen sind, dann darf man sich doch wirklich mal fragen:

“Wie er-schaffe ich es überhaupt mich im Mangel zu befinden? Wie er-schaffe ich es mir den Mangel zu kreieren? Wie kann ich mich selbst nicht lieben, wo ich selbst die Liebe bin? Warum erlaube ich es, dass es mir schlecht geht? Warum lasse ich es zu solche Erfahrungen immer wieder zu machen? Wie kann ich mich so vor mir selbst verstecken, dass ich als jemand anderes lebe als die, die ich doch wirklich bin? Warum kämpfe ich stets gegen mich selbst, gegen die Liebe? Warum glaube ich auf etwas verzichten zu müssen?”

Eine weitere interessante Frage ist z.b diese: “Wie erschaffe ich mir jetzt mit meiner inneren Fülle und meinem inneren Reichtum auch meinen äusseren Reichtum und Wohlstand?” Mit dieser Frage kannst du z.B. “arbeiten” in dem du sie immer wieder in dir auftauchen lässt. Schreib’ sie dir auch auf und lege den Zettel dorthin wo dein Blick zwischendurch immer mal wieder auf diese Frage fällt. Dein Unterbewusstsein arbeitet damit. Und das Universum wird dir Antworten liefern. Achte auf innere und äussere Impulse.

 

Glücklicherweise es ist möglich diesen bewussten und vor allem unbewussten Blockaden auf die Spur zu kommen und sie am Ort des Ursprungs aufzulösen. Wenn du magst begleite ich dich gerne dabei. Erfahre mehr und klicke einfach hier:

 

 

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