Alles was zu dir gehört kommt, wenn du bereit bist (Teil 2)

 

Alles was zu dir gehört kommt von selbst zu dir, wenn du bereit dafür bist

(Teil 2)

 

Kannst du dir vorstellen wie viele Gefühle du bereits unterdrückt hast? Wie viele Jahre, Jahrzehnte Gefühle in dir verborgen sind die du schon früh gelernt hast zu unterdrücken, wegzusperren?

Ist es nicht kurios, dass die meisten von uns nie wirklich gelernt haben mit ihren Gefühlen umzugehen? Sie überhaupt zu erkennen, sie zu unterscheiden und vor allem sie anzunehmen. Sie als etwas “Gutes” zu erkennen, sie bejahend anzunehmen in dem Wissen, dass sie ein Teil von uns sind und sich in all ihren Facetten zeigen dürfen wie sie eben nun einmal sind. Stattdessen lernten wir früh unsere Gefühle zu unterdrücken, sie zu verschweigen und für uns zu behalten. Da hörten wir Aussagen wie:

  • Ein echter Indianer / Mann kennt keinen Schmerz…
  • Männer weinen nicht…
  • Du musst stark sein sonst wirst du fertig gemacht, sonst gehst du unter o.ä….
  • Sei nicht so eine Heulsuse….
  • Wer wütend und aggressiv ist ist böse….
  • Behalte deine Gefühle für dich, dann kannst du auch nicht verletzt werden…
  • Deine Gefühle interessieren niemanden…
  • Sei nicht so ein Weichei….
  • Stell dich nicht so an….
  • Übertreibe es nicht immer so…
  • Denke an die anderen….
  • Anderen geht es schlechter als dir…
  • Du bist nicht so wichtig….

 

Und so lernten wir schon als Kinder zu glauben, dass etwas mit uns “nicht stimmt”. Dass wir “nicht richtig sind”, dass wir nicht gut sind so wie wir sind. Wir glauben, dass niemand sich wirklich für uns interessiert, dass wir nicht über unsere Gefühle sprechen dürfen und dass sie auch niemand sehen will. Kurzum könnte man sagen wir haben gelernt, dass Gefühle etwas schlechtes sind und sie uns schaden. Bitte wisse, dass niemand “Schuld” an irgendetwas ist. Unsere Eltern und deren Eltern haben es zum einen vermutlich schon ähnlich erfahren und zum anderen möchte unsere Seele eben genau diese Erfahrungen machen (da kann unser Verstand sich noch so sträuben und toben). 😉

Nun wird es interessant und für mich beginnt sich der Kreis zu schließen. Unser Verstand, unser Ego sagt uns also wir dürfen keine Gefühle zeigen, sie nicht leben usw. Doch was sagt unsere Seele? Was wünscht sie sich? Warum ist unsere Seele hier?

Ja genau, unsere Seele möchte ALLES erfahren und vor allem FÜHLEN was auf Seelen-Ebene nicht existiert.

Für die Seele gibt es nur bedingungslose Liebe. Sie kann sich nicht vorstellen, dass es etwas anderes geben könnte. Somit möchte sie in diesem irdischen Leben mal etwas anderes ERFAHREN. Und all das ERFAHREN kann sie nur über das FÜHLEN! Verstehst du? Erinnerst du dich? Deine Seele und du ihr seid EINS! Es sind all die unterschiedlichsten Gefühle die unsere Seele ERFAHREN und FÜHLEN möchte. Denn sie weiß, dass ihr nichts geschehen kann. Sie hat keine Angst. Sie kennt Angst nicht einmal. Und sie möchte alles erleben, was sie eben nicht kennt.

Da sie sich (durch die Geburt) nicht mehr an sich selbst erinnern kann, sie auf Seelen-Ebene aber weiß, dass dies möglich ist, beginnt sie Erfahrungen zu sammeln. Und somit erinnert sie sich wieder nach und nach an sich selbst, wenn sie in der Dualität erlebt, erfährt und vor allem fühlt, was sie alles NICHT ist. Für unsere Seele ist es also nichts schlimmes zu fühlen, welche Gefühle es auch immer sein mögen. Denn darum ist sie hier.

Solange wir uns aber vor unseren Gefühlen verschließen, sie unterdrücken und versuchen zu ignorieren, werden sie immer und immer wieder in uns auftauchen, bei uns anklopfen – bis wir letztlich bereit sind ihnen unser Herz zu öffnen, sie bewusst zu uns einzuladen, sie annehmen und sie FÜHLEN.

Das klingt doch einfach, oder? Wir müssen kein extra Studium absolvieren, wir müssen kein Vermögen anhäufen. Wir dürfen nur fühlen. Doch wenn das so leicht wäre, wäre das Lebens-Spiel der Seele, das Seelen-Spiel vermutlich schnell beendet. 😉 Sicherlich ist es an sich vermutlich leicht. Doch wenn wir uns all die obigen Sätze durchlesen, unsere Erfahrungen damit berücksichtigen können wir sehr schnell eines erkennen. Und genau das ist es, was es uns so schwer erscheinen lässt unser eigenen Gefühle wahrzunehmen, anzunehmen und sie zu fühlen.

Die meisten von uns haben nie gelernt ihre Gefühle zu fühlen!

Wie unterscheiden sich die einzelnen Gefühle? Wie nimmst du sie jeweils für dich wahr? Wie fühlt sich Freude wirklich an? Wie fühlt sich Wut wirklich an? Wie fühlen sich Enttäuschung, Traurigkeit, Mut, Angst, Selbstzweifel, Neid usw. WIRKLICH an? Wie fühlt sich Liebe WIRKLICH an? Wie fühlt sich all dies für DICH selbst und IN DIR SELBST an?

Wir glauben, dass sich Traurigkeit, Wut, Freude so und so anfühlt. Doch ist es wirklich so? Wir fühlen etwas und sagen es ist dies und das. Doch woran machst du das fest? Meist doch nur an alten Mustern, Erfahrungen und an dem, was dir als Kind von Erwachsenen eingeredet und vorgelebt wurde. Doch wann hast du dich wirklich einmal selbst mit all diesen unterschiedlichen Gefühlen “auseinandergesetzt” bzw. dich vielmehr mit ihnen VERBUNDEN.

Wenn wir eines gelernt haben, wenn wir in einem ein Meister, eine Meisterin sind, dann im UNTERDRÜCKEN unserer eigenen Gefühle.

Da dies den meisten Menschen so geht, versteht man auch, warum es so viele Menschen gibt, die mit den Gefühlen anderer nicht umgehen können. Wenn sie z.B. jemanden weinen sehen können sie nicht damit umgehen, sie wissen nicht was sie “tun” sollen (da ist wieder die irrtümliche Annahme immer irgendetwas tun zu müssen). Meist versuchen sie dann die Gefühle des anderen zu umgehen indem sie schnell sagen:”Ach das wird schon wieder…” In Wirklichkeit haben sie jedoch im Sinn: “Hoffentlich hört er/sie bald auf zu weinen sonst muss ich auch noch anfangen und das darf ich nicht weil…..” 

Die Person die weint spürt dies im Unterbewusstsein und bekommt oft ein schlechtes Gewissen, dass ihre Gefühle sie so “übermannt” haben. Oftmals entschuldigen sich Menschen im Nachhinein für ihre Gefühle, was ihnen wiederum das Gefühl gibt etwas “falsches” getan zu haben und mit ihren Gefühlen nicht “richtig” zu sein. (Ich kenne dies aus eigenen Erfahrungen, jeweils von beiden Seiten aus…)

 

Huiuiui, ein wie ich finde seeeeehr spannendes Thema zu dem ich vermutlich noch endlos weiter schreiben könnte. Als ich heute morgen aufstand hatte ich nicht im entferntesten im Sinn solch einen Text zu schreiben. 😉 Doch ich wurde zu dem Satz geführt “Alles was zu dir gehört kommt von selbst zu dir, wenn du bereit dafür bist!” und der wiederum triggerte einiges in mir an und heraus kam nun dieser Text. Für mich mit einigen “Aha-Momenten” und einem noch klareren und tieferen Verständnis was es mit unseren, mit meinen Gefühlen auf sich hat.

Und so stellt sich mir die Frage: “Bin ich jetzt selbst bereit meine unterschiedlichsten Gefühle zu fühlen?” Selbst wenn mein Verstand keine Ahnung hat wie das gehen soll – meine Seele, mein Herz wissen es. Und für mich geht es nur darum JA zu sagen und eben WIRKLICH bereit zu sein, mich und mein Herz allen Gefühlen über WIRKLICH zu öffnen.

So stelle ich auch dir die Frage: “Bist du bereit all deine unterschiedlichsten Gefühle in all ihren bunten Facetten zu fühlen? Bist du bereit JA zu deinen Gefühlen zu sagen und sie in dein Herz sinken zu lassen?”

 

Um dem ganzen etwas den “Schrecken” zu nehmen: Es kann weder dir noch mir etwas “passieren”, wenn wir unsere Gefühle beobachten, sie wahrnehmen, fühlen und annehmen. Unsere Seele weiß dies. Alles in unserem inneren ist sich dessen bewusst. Wenn wir unsere “Waffen” fallen lassen, uns dem Wunsch unserer Seele all diese Gefühle zu fühlen hingeben, dann sind wir bereit die Geschenke zu empfangen die in diesen Erfahrungen für uns enthalten sind.

Es ist an der Zeit all die ur-ur-alten Glaubens-Muster loszulassen. Unzählige male haben wir sie erlebt und erfahren. In diesen wie in früheren Inkarnationen. Doch eines haben wir bisher vermutlich nie gemacht : GEFÜHLT! WIRKLICH GEFÜHLT. Und zwar ALLES!

In unzähligen Leben haben wir unsere Gefühle immer und immer wieder unterdrückt und bekämpft. Und somit haben wir letztlich UNS SELBST unterdrückt, bekämpft, verleugnet und verraten. Wir haben uns der Möglichkeit beraubt UNS SELBST WIRKLICH kennenzulernen. Wer sind wir überhaupt? Wie sind wir, wenn wir vollkommen wir selbst sind? Wie fühlen wir uns in uns selbst? Wie fühlt es sich an mit uns selbst zu sein? Wie fühlt es sich an ICH zu sein? Wie fühlt es sich an DU zu sein?

Wir leben in einer vollkommen neuen Zeit. Alles ver-ändert und ent-wickelt sich rasend schnell. Wir selbst ver-ändern und ent-wickeln uns. Wir ent-wickeln uns von all den alten und falschen Vorstellungen über uns selbst. Wir sind nicht mehr bereit uns von all dem alten Zeug daran hindern zu lassen unseren eigenen Herzens-Weg zu gehen. Wir spüren und fühlen ganz deutlich, dass da noch viel mehr in uns steckt, was hinaus in die Welt möchte, was wir mit anderen teilen möchten.

Und so sind auch all die neuen Erfahrungen uns unsere wahren Gefühle einzugestehen, sie anzunehmen und zu fühlen eine weitere Möglichkeit etwas mit anderen zu teilen, ihnen auf ihrem Entwicklungs-Weg mit den eigenen Erfahrungen zu helfen, ihnen ein lebendiges und authentisches  Beispiel zu sein.

Denn niemand ist mit seinen Gefühlen und Empfindungen alleine, fast jeder fühlt und empfindet ähnlich und geht durch ähnliche Erfahrungen. Doch unser Ziel ist im allertiefsten Kern vermutlich gleich: Wir wollen uns daran erinnern wer wir WIRKLICH sind. Wir wollen uns an die LIEBE erinnern die wir sind. Wir wollen uns an das Göttliche in uns erinnern von dem wir ein wundervoller und sehr wertvoller Teil sind. Wir wollen WIR SELBST SEIN!

Und der Weg geht darüber, dass wir unserer Seele erlauben ihre gewünschten Erfahrungen zu machen. Erlauben wir unserer Seele die Erfahrungen zu machen, die sie erfahren möchte. Erlauben wir unserer Seele zu fühlen, was sie fühlen möchte. Sagen wir JA zu unserer Seele, sagen wir JA zu unseren Gefühlen, sagen wir ja zu UNS SELBST.

Üben wir uns in der Hingabe und im Vertrauen an unsere Seele, an die Liebe die wir selbst sind, an das Göttliche in uns.

 

Eine kleine Anmerkung noch dazu: Wenn du zu den Menschen gehörst, die wie ich sehr stark die (vor allem meist negativen) Gefühle anderer wahrnehmen und in sich fühlen, dann nimm wahr welche dieser Gefühle du in dir selbst noch nicht zugelassen hast. Denn alles, was uns von anderen im außen noch triggert ist ein Hinweis für uns, was noch angesehen und gefühlt werden möchte. Und letztlich verbirgt sich darin immer ein Geschenk für uns. Vermutlich das Geschenk der Freiheit. Denn wenn wir nicht mehr an unsere Gefühle gebunden sind sind wir frei.

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Ich habe beide Teile in einem kleinen E-Book zusammen gefasst, welches du dir gerne kostenlos herunterladen kannst. 

—> Gratis E-Book Alles kommt von selbst zu dir, wenn du bereit bist

(einfach anklicken, Datei öffnet sich in einem neuen Fenster. Abspeichern, ausdrucken und in Ruhe lesen. 😉 )

 

 

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