Alles was zu dir gehört kommt, wenn du bereit bist (Teil 1)

 

Alles was zu dir gehört kommt von selbst zu dir, wenn du bereit dafür bist!

 

Als ich diesen Satz gestern Morgen gelesen habe, ging es auf einmal ordentlich in mir rund. Ich spürte einen Kloß im Hals und Tränen stiegen mir in die Augen. Meine erste Frage war: “Wie kann ich bereit sein?” Es folgten weitere Fragen wie: “Für was soll ich bereit sein? Wie kann ich bereit sein, wenn ich nicht weiß für was? Woher weiß ich wann ich bereit bin? Was kann ich tun um bereit zu sein?”

Vor allem die letzte Frage zeigte mir deutlich, dass diese Fragen meinem lieben Verstand entspringen. Sie sind letztlich mit dem Glauben daran verbunden etwas “tun” zu müssen. Ganz nach dem Motto: “Wenn ich dies und das tue, dann bin ich bereit und alles was zu mir kommen soll fliegt mir zu. Alles ist von jetzt auf gleich “perfekt”, wenn ich weiß was ich tun kann um “bereit” zu sein.” Da muss ich während des Schreibens ja jetzt doch etwas über mich selbst schmunzeln. 😉

Aber ich weiß, dass es vielen Menschen ähnlich geht. Dass sie ähnliche Gedanken und Empfindungen haben und sich ähnliche Fragen stellen. Und vor allem, dass sie auf der Suche nach Antworten sind. Nach Antworten auf Fragen die viel tiefer gehen. Nach Antworten auf die Fragen nach dem Sinn des eigenen Lebens, nach dem tieferen Sinn. Warum sie hier sind, was ihre Auf-Gabe hier ist. Vermutlich geht es dir ähnlich, sonst würdest du diese Zeilen nicht lesen. 😉

Alleine die Tatsache, DASS wir uns solche Fragen stellen ist für mich ein Hinweis darauf, dass wir “bereit” sind, dass wir uns sozusagen “vorbereiten” auf alles, was noch auf uns wartet. Wir sind bereit für Veränderungen, wir sind bereit für Neues, da uns das Alte nicht mehr erfüllt. Und das ist es, wir streben nach Erfüllung, nach tiefer innerer Erfüllung. Wir streben danach uns wieder an uns selbst zu erinnern. Wir spüren, dass der Schlüssel zu den Antworten auf unsere Fragen in uns selbst verborgen ist. Möglicherweise halten wir ihn auch schon in der Hand, doch wir haben das passende Schloss noch nicht gefunden.

Größtenteils liegt es vermutlich daran, dass wir im außen nach dem passenden Schloss suchen. Doch wenn alle Antworten, alles Wissen in uns selbst verborgen sind, wie kann dann unser Schlüssel in ein Schloss im außen passen? Und selbst wenn wir uns dessen bewusst werden versuchen wir doch oftmals weiterhin (meist krampfhaft) im außen etwas zu finden und das meist so lange, bis wir irgendwann erschöpft und hoffnungslos zusammenbrechen.

Warum tun wir das? Stell dir einmal folgende Frage: “Wenn du weißt, dass du nur auf Autobahn A zu deinem gewünschten Ziel kommst, aber ständig auf Autobahn B wild, hektisch und suchend nach deinem Ziel umherfährst – welchen Sinn hat das ganze? Was glaubst du, warum du dies tun würdest? Was ist dein 1. Impuls jetzt?”

Dein 1. Impuls dazu kann dir eine mögliche Antwort geben, warum du derzeit noch nicht bereit bist die Antworten auf deine Fragen wirklich zu hören. Warum du noch nicht bereit bist mit deinem Schlüssel neue (innere) Türen zu öffnen. Oder aber auch, warum du alte Türen krampfhaft versuchst verschlossen zu halten.

Im Grunde zeigt der Entschluss unserer Seele an diesem Leben teilzunehmen doch schon unsere eigene Lebens-Bereitschaft! Als Seele waren/sind wir vollkommen bereit für dieses Leben, für all die unterschiedlichen Erfahrungen – welcher Art diese auch immer sein mögen. Und somit stellt sich die Frage: “Wenn unsere Seele bereit ist für all die Lebens-Erfahrungen, wenn sie bereit ist alles anzunehmen – wer bitte, welcher An-Teil von uns ist es dann nicht und warum?!”

Die Antwort auf die Fragen warum wir etwas nicht tun, warum wir uns selbst immer wieder von etwas abhalten, warum wir lieber unglücklich in unliebsamen Situationen verharren anstatt endlich etwas zu verändern, ist im Kern vermutlich immer dieselbe: Wir haben ANGST!

Es ist immer die Angst in all ihren unterschiedlichsten Gewändern. Die Angst ist eine wahre Tarn-Künstlerin, denn oftmals erkennen wir sie gar nicht als solche. Unser Verstand, unser Ego und die liebe Angst sind ein wahres Dream-Team. Sie arbeiten Hand in Hand zusammen und im laufe deiner Lebens-Jahre haben sie die ausgefeiltesten Techniken und Tricks entwickelt um dich zu manipulieren, um über dich zu bestimmen und dich wie eine Marionette zu benutzen.

Das mag sich etwas hart anhören, aber über dieses Bild bekommst du vielleicht einen Zugang über das, was meist vollkommen unbewusst in dir abläuft. Immer und immer wieder. Du fragst dich warum du gewisse Erfahrungen in abgewandelter ähnlicher Form immer und immer wieder machst? Warum du immer wieder bis zu einem gewissen Punkt kommst und es danach nicht mehr weitergeht? Stattdessen bleibt alles irgendwie wie es ist und dieselbe Erfahrung wiederholt sich. Es ist wie in einer Endlosschleife oder so, als hättest du in diesem Lebensbereich die “Wiederholen-Taste” gedrückt.

Was tust du wenn du solche Situationen erfährst?

Bist du wütend auf dich selbst oder auf andere Menschen? Gibst du dir selbst oder anderen die Schuld an dieser Situation? Schlüpfst du in die Rolle des hilflosen Opfers? Bist du verzweifelt und traurig? Bist du wie gelähmt, ziehst dich zurück und bedauerst dich selbst? Schimpfst du gar mit der selbst und redest dir immer wieder ein, dass du es nie schaffen wirst, dass du ohnehin nicht gut genug bist, dass du es nicht wert bist und dass “die anderen” doch immer schon recht hatten?

Ooohha! Spürst du etwas? Was geht gerade in dir vor? Beobachte es ganz genau. Lasse alles sein wie es ist. Beobachte deine Gefühle und deine Gedanken die jetzt in dir auftauchen und erlaube ihnen einfach da zu sein. Bewerte sie nicht, denn sie haben ihre Berechtigung und sie möchten dir helfen neue Antworten zu finden. Unterdrücke nichts, lasse es einfach fließen und beobachte!

Und nun kommt wieder die Angst in all ihren Facetten zum Ausdruck. Wie oft hast du in deinem Leben schon folgende Sätze gesagt oder gar regelrecht um die Ohren gehauen bekommen:

  • Du bist nicht gut genug für dies und das…
  • Du bist es überhaupt nicht wert dies und das zu erhalten/zu bekommen.
  • Das schaffst du doch sowieso nicht.
  • Wer glaubst du zu sein, dass du dieses und jenes verdienst…
  • Aus dir wird doch nie etwas…
  • Du wirst auch einmal so enden wie….
  • Du wirst es nie zu etwas bringen…
  • Niemand interessiert sich für dich…
  • Du bist ein niemand…
  • Es liebt dich doch eh niemand…
  • So wie du aussiehst wirst du nie jemanden kennenlernen der/die dich liebt….

Beobachte auch hier was in dir auftaucht. Lasse es einfach da sein und beobachte es!

Und wie oft hast du diese Scheiße (sorry) schon gehört, geglaubt und 1:1 angenommen/übernommen???

Würden wir solche Sätze zum allerersten mal als Erwachsene hören würden wir sie vermutlich niemals annehmen oder uns Gedanken über deren “Wahrheit” machen. Denn wir wüssten, dass dem nicht so ist und so würden wir solche Aussagen unangenommen stehen lassen und uns weiter unserem Leben widmen.

Da wir solche Aussagen aber als Kinder gesagt / um die Ohren gehauen bekommen und das meist immer und immer wieder, oft auch von mehreren Erwachsenen, nehmen wir diese meist 1:1 an. Denn zum einen glauben wir, was ein Erwachsener sagt das muss ja stimmen. Und zum anderen sind wir als Kinder gar nicht in der Lage etwas von wahr und unwahr zu unterscheiden. Wir nehmen alles ungefiltert als wahr in uns auf. Je öfter wir etwas hören, desto stärker setzt sich dies in unserem Unterbewusstsein fest. Und so entstehen unsere Glaubenssätze.

Was ebenso wichtig ist zu betrachten: welche Gefühle das alles in uns ausgelöst hat und immer wieder auslöst. Welche Gefühle sind für dich mit welchen Gedanken (z.B. obigen Aussagen) verbunden? Was fühlst du und nimmst du in dir wahr, wenn du daran denkst, dass jemand immer wieder zu dir sagte, dass du etwas nicht wert bist? Und wie zeigt sich das in deinem Leben und deinem erleben?

Man kann dies auch als “Trigger” bezeichnen. Immer, wenn du solche Aussagen hörst, erinnert sich dein Unterbewusstsein und sofort tauchen die damit verbundenen Gefühle in dir auf. Selbst dann, wenn du diesen Aussagen keinen Glauben mehr schenkst. Dennoch werden die dazu gehörigen Gefühle in dir angetriggert. Bis du sie anschaust und annimmst.

So kann es sein, dass du dich in manchen Situationen immer wieder wie gelähmt oder ohnmächtig fühlst. Oder, dass du ein Gefühl der Enge in dir wahrnimmst, die dir die Luft zum atmen nimmt. Es kann sein, dass du dich in ähnlichen Situationen immer wieder angstvoll zurückziehst und dir selbst gar nicht erklären kannst, warum du dich so verhältst.

Ich kann es sicherlich ganz klar sagen, dass wir solche für uns unangenehmen Situationen, Gedanken und vor allem Gefühle nicht wollen! Wir wollen dies nicht erleben, wir wollen dies nicht fühlen. Wir haben es bereits unzählige male erlebt und gefühlt vor allem vermutlich als Kinder. Es hat uns tierische Angst gemacht und vor allem hat es uns tief in unserem Herzen verletzt! Und somit wird klar, dass wir diesen SCHMERZ nicht fühlen wollen! Wir haben Angst vor unserem eigenen Schmerz. Wir haben Angst unseren tiefen Schmerz wahrzunehmen und ihn zu durch-fühlen.

Puuuuh… alleine das lesen kann für dich und dein innerstes schon “harte Arbeit” sein. Glaube mir, mir geht es während des Schreibens ähnlich. Denn auch ich habe noch verschiedene Glaubens-Sätze in mir herum wuseln, auch ich nehme noch manches als “Wahrheit” an obwohl ich weiß, dass dem nicht so ist. Wäre dies nicht so, könnte ich diesen Text sicherlich nicht genau so schreiben. 😉

Und somit erkenne ich ein größeres Geschenk in alledem, in meinem Erleben und Erfahren. Ein Geschenk, dass ich an dich weitergeben darf. Ein Geschenk, dass dich tief in deinem inneren anstupsen darf, wenn du bereit dafür bist. Wenn du bereit bist es zuzulassen. Wenn du bereit bist dein Herz zu öffnen.

 

–> Hier geht es weiter zu Teil 2

 

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Ich habe beide Teile in einem kleinen E-Book zusammen gefasst, welches du dir gerne kostenlos herunterladen kannst. 

—> Gratis E-Book Alles kommt von selbst zu dir, wenn du bereit bist

(einfach anklicken, Datei öffnet sich in einem neuen Fenster. Abspeichern, ausdrucken und in Ruhe lesen. 😉 )

 

 

 

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