Gefühle sind Geschenke Gottes

 

Ja, auch wenn du es manchmal kaum glauben magst aber genau so ist es.

Als spirituelle Licht-Wesen ist es uns nicht möglich diese große Palette an Gefühlen zu fühlen und zu erleben. Das ist mit einer der Gründe, warum wir als Seelen in einem menschlichen Körper inkarnieren möchten. Und da es in der aktuellen Zeitphase möglich ist, viele der von euch als negativ benannten Gefühle zu transformieren, erfahren viele von euch diesen inneren Tumult. Dieses innere aufblühen vieler Gefühle von denen ihr dachtet, ihr hättet sie gar nicht oder ihr hättet sie bereits “gemeistert”.

Ihr versucht so oft in eurem Leben all eure Gefühle zu unterdrücken. Ihr bekommt früh eingeredet (und glaubt und lebt es dadurch später weiter) dass ihr diese und jene Gefühle nicht leben oder gar zeigen dürft. Werdet also “gezwungen” eure Gefühle für euch zu behalten und sie zu unterdrücken. Aber nicht aus Boshaftigkeit sondern, weil eure Familien es selber nicht anders gelernt haben. Sie wussten / wissen es womöglich noch nicht anders zu handhaben.

Wenn ihr euch auf eurer Reise der Transformation und der Selbst-Heilung befindet begegnet ihr früher oder später dieser ganzen Thematik rund um eure Gefühle. Bedenkt dabei, das es auch hier letztlich immer nur um euch selbst geht. Es geht darum in euch hinein zu schauen welche Gefühle dort sind. Welche Gefühle habt ihr häufig und was macht ihr mit ihnen? Was habt ihr bisher gemacht und habt ihr euer Ziel damit erreicht? Wenn das Ziel eures Lebens der Weg der Selbst-Liebe ist, dann kann ein weg drücken eurer Gefühle euch nicht wirklich dort hin bringen. D.h., wenn ihr bisher die meiste Zeit eure Gefühle unterdrückt habt, wart vielleicht noch nicht bereit sie wirklich anzuschauen, anzunehmen, dann ist es jetzt an der Zeit etwas anderes zu versuchen.

Und meist ist es etwas, wovor ihr euch bisher gescheut und “gedrückt” habt. Ja, wovor ihr vielleicht die meiste Angst hattet. Hier ist das Gefühl der Angst euer Wegweiser. Vor was habt ihr genau Angst? Vor welchen Gefühlen? Was denkt ihr, was geschieht wenn ihr euch diese Gefühle in aller Ruhe in euch anschaut? Wenn ihr hinein fühlt, wie sich die jeweiligen Gefühle genau anfühlen. Was lösen sie in euch aus? An was oder wen erinnern sie euch?

Versteht, je mehr ihr etwas unterdrückt, wegschiebt, auszuschließen versucht desto stärker macht ihr es. Ihr wollt es wegschieben mit aller Kraft, aber es erwidert diese Kraft und hält dagegen. So steht ihr also da in euren inneren und auch äusseren Kämpfen gegen etwas, dass euch doch gar nichts anhaben kann und möchte.

Es ist, als würdet ihr mit einem Menschen so aneinander stehen, wie in einem Ringkampf. Beide drücken sich gegeneinander. Wer kann da noch schauen um was es wirklich geht? Wer hat da noch den Überblick? Und wie kann es so möglich sein den Weg der Liebe zu gehen? Wie könnt ihr aus dieser Position heraus die Liebe in euch und zu euch selbst, geschweige denn zu anderen fühlen? Diese “Kämpfe” benötigen enorme Kraft, Anstrengung und verbrauchen viel eurer Lebens-Energie. Tagein, tagaus und auch im Schlaf beschäftigen sie euch. In euren Gedanken und Gefühlen geht es nur um Kampf, Flucht und Vermeidung. Und zu jedem einzelnen dieser 3 Bereiche gibt es eine Menge Gefühle und wiederum Verhaltensweisen die euch in euren Kämpfen gefangen halten.

Kann also der Ausweg, die Lösung eines von den Möglichkeiten sein, die ihr bisher immer versucht habt? Womöglich kaum, denn sonst wärt ihr nicht mit euren Gefühlen dort wo ihr vielleicht gerade seid. Aber auch, wenn euch zu weilen euer “Gefühls-Dilemma” zu überrollen droht möchte es euch doch nur bitten näher hin zu schauen und zu fühlen. Alle eure Gefühle sind ein Teil von euch. Ihr habt, durch euren Wunsch nach diesem menschlichen Leben entschieden, all diese Gefühle fühlen und erleben zu wollen. Ihr konntet es gar nicht abwarten. Denn nur als Mensch ist es euch möglich all diese Gefühle leibhaftig zu fühlen und zu erleben.

Doch vergesst nicht: Hinter allem und in allem ist immer, immer, immer die Liebe!

auf-dem-weg-der-selbstliebe

Die Liebe ist soviel stärker als alles andere. Und sie ist in jedem von euch, denn ihr selbst seid Liebe! Niemand von euch muss sie im aussen suchen, ihr könnt sie nur in eurem inneren entdecken und sozusagen frei machen, frei legen. Denn alle anderen Gefühle liegen meist obendrüber solange ihr sie nicht in euch integriert habt.

Ihr müsst eure Gefühle nicht verbannen, wegschieben, unterdrücken oder was auch immer. Nehmt sie an! Ja, nehmt eure Gefühle an. Ihr wolltet sie erleben, sie gehören zu eurem Leben und zu euch. Sie sind ein Teil von euch. So wie eure Arme und Beine Teile von euch sind. Zu ihnen sagt ihr auch nicht: “Ich will dich nicht haben, geh weg.” Da tut ihr auch nicht so als seien sie gar nicht da. Ihr versucht nicht, sie nicht sehen zu wollen. Ja, viel schlimmes ist euch teilweise in eurem Leben widerfahren. Aber auch viel schönes. Die Frage, die ihr euch also stellen dürft ist die, worauf ihr euch hauptsächlich konzentriert. Womit beschäftigt ihr euch? Worüber sprecht ihr?

Denn ihr wisst, alles worüber ihr sprecht und nachdenkt, dem schenkt ihr all eure Aufmerksamkeit und dadurch wieder eure Lebens-Energie. Ihr nährt und stärkt sie dadurch. Andererseits versucht ihr dann diese gut gestärkten und genährten Gefühle zu unterdrücken, aber es wird immer schwieriger da ihr sie selbst ja immer stärker macht. Vielen von euch wird das erst nach und nach bewusst und das ist alles ok.

Schenkt euren Gefühlen die Aufmerksamkeit die sie sich wünschen, die sie benötigen, die sie, wenn ihr so wollt, besänftigen. Schaut sie an ganz aufmerksam. Fühlt hinein, lasst sie in euch sein. Wo sind sie genau, in welchem Körper-Bereich? Erlaubt den Gefühlen da zu sein! Sagt JA zu ihnen. Sagt: “Ja, ich nehme dich an. Du bist ein Teil von mir, du gehörst zu mir. Du darfst da sein, ich darf dich fühlen.” Es geschieht euch nichts dadurch! Ganz im Gegenteil. Wenn ihr dies macht, immer wieder spürt ihr, wie leichter es in euch wird. Ihr spürt, dass das Gefühl sich angenommen fühlt. Es blockiert durch den “Kampf” nicht mehr den Energiefluss in eurem Körper-System. Die Energie kann wieder frei fliessen, was ihr dann oftmals auch bei euren körperlichen “Beschwerden” bemerkt, die ihr vielleicht habt.

Letztlich nehmt ihr euch selbst somit immer mehr an. Ihr integriert alle Teile die zu euch gehören. Alles, was Teil eures Lebens ist. Ihr lasst den Kampf und den Widerstand los. Ihr flüchtet nicht mehr vor euren Gefühlen und somit vor euch selbst sondern, ihr stellt euch dem, was sich in euch zeigt. Und ihr unterdrückt sie nicht mehr durch die Vermeidung ihr lasst sie einfach da sein.

Die Gefühle sind für euch ein sehr wichtiger Aspekt, den es lohnt sich anzuschauen und sich näher damit zu befassen. Dadurch geht ihr mehr und mehr den Weg der Selbst-Liebe. Denn nur, wenn ihr euch selbst liebt, akzeptiert und annehmt so wie ihr seid, mit all euren Gefühlen, könnt ihr zulassen und erfahren, dass auch andere euch lieben so wie ihr seid. Denn sonst könnt ihr euch oftmals nicht vorstellen und annehmen, wie euch jemand lieben kann, wenn ihr so und so seid oder euch so und so zeigt. Ebenso könnt ihr durch eure Selbst-Liebe auch andere Menschen leichter annehmen, akzeptieren und sein lassen so, wie sie sind.

Vertraue deinem Herzen, verlasse sich auf deine innere Führung. Sie werden dir zeigen, welcher Weg für dich am besten ist. Ist der Schüler bereit kann der Lehrer in Erscheinung treten. Versucht die Gefühle als Freunde anzuerkennen. Als Freunde, die ihr gerade neu kennenlernt. Sie alle haben wundervolle Geschenke für euch dabei, die ihr entdecken dürft.

 

Nehmt die Geschenke Gottes an!
Öffnet euch für dieses euer Gefühls-Abenteuer
auf eurem Weg zu euch selbst,
zu eurer Selbst-Liebe.

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11 Kommentare

  • stefan

    Ohhh … und wenn ich da so reinfühle … in die Gefühls-“Arbeit”

    … dann ist es sicherlich gut da viele Taschentücher, was zu Trinken und vielleicht einen Partner zu haben der den Geborgenheitsraum, Physisch durch in den Arm nehmen, erweitert 😉

    Tränen sind da sehr hilfreich, das ALTE alles wieder aufzuweichen und ins fließen zu bringen

    • Ursula

      Manchmal braucht es eher Bettlaken. 😉
      Ja, das habe ich vor kurzem in einem Interview gehört, dass Tränen letztlich angestaute Energien/Blockaden wieder frei setzen. So hat man einen anderen Blickwinkel. Da sieht man manchmal, wieviel Altes da noch in den Fluss gebracht werden möchte. Aber es ist gut so und es ist toll, dass wir diese Möglichkeiten als Mensch haben. 😉
      Herzliche Grüße,
      Ursula

      • stefan

        🙂

        Osho hatte da eine ganz speziell “Meditation” dazu gemacht.

        Da wird die erste Woche, pro Tag 3h an einem Stück nur gelacht.

        Da wird die zweite Woche, pro Tag 3h an einem Stück nur geweint.

        Und in der dritten Woche, pro Tag 3h an einem Stück geschwiegen.

        Habe sie nicht erfahren, aber mal so ein bißchen in das reingefühlt / probiert.
        Das hat auch was.

        Alles Gute Alles Liebe,
        Stefan

  • stefan

    “Die Gefühle sind für euch ein sehr wichtiger Aspekt, den es lohnt sich anzuschauen und sich näher damit zu befassen. Dadurch geht ihr mehr und mehr den Weg der Selbst-Liebe.”

    Mmm … JA … 🙂

    Da gibt es z.B. diese Perspektive, dass alle ERfahrungen, die abgebrochen wurde, also nicht VOLLständig zu Ende erlebt wurden, immer wieder kommen, um uns so die Gelegenheit zu geben, das JETZT WEITERzuFÜHLEN und zum Anschluss zu bringen.

    Dabei heisst es, das man sich auch selbst bewusst an solche abgebrochenen ERlebnisse erinnert kann, dabei sollte man schauen,dass man dies mit dem gleichen Bewusstseinszustand von damals tut und dann beobachtet in diesem Geborgenheits-RAUM den man vorher geschaffen hatte. Und alles annimmt und die Geschichte zu einem positiven ENDE bringt.
    So als ob man seinem Inneren Kind, bei dieser Erfahrung jetzt mit dem Wissen als Bewusster Erwachsener LIEBEvoll beisteht und begleitet und zeigt dass das für einen selbst nicht Lebensbedrohlich war. Vielleicht war es eine sehr schlimme ERfahrung, aber sie war nicht Lebensbedrohlich für das selbst.
    Im Gegenteil, das selbst wollte ja mal wissen wie das ist wenn man in die absolute Trennung geht und dann so was erfährt. Sagt man, damit kann ich mich aber derzeit noch nicht so ganz anfreunden 😉

    Durch das erinnert einer alten Erfahrung, aktiviert man diese ERinnerung im Lebens-Erfahrungs-Speicher, wenn diese dann aktiv ist und man fühlt die Situation wieder nach, dann kann sie auch zu dem Zeitpunkt … verändert werden so wie oben z.B., sagt da eine andere Gehirnforschung in Bezug auf Amygdala und “Fight/Flight/Freez”.

    Alles Gute Alles Liebe,
    Stefan

    • Ursula

      Hallo Stefan,
      ja, das gefällt mir richtig gut und macht Sinn. Es erinnert mich gerade an etwas bzw. es gibt mir einen Impuls. Denn meine aktuelle Lebens-Situation ähnelt einer von vor fast 10 Jahren. Damals war ich völlig panisch und gelähmt vor Angst. Heute habe ich ein vollkommen anderes Bewusstsein und gehe anders damit um. Aber dennoch sind natürlich auch Ängste da. Und es hat ja auch einen Sinn, dass ich es so nochmal erfahre. Daher sind deine Zeilen eine schöne Erinnerung für mich und ich werde da mal tiefer rein schauen. Ganz lieben Dank. 😉
      Ursula

  • stefan

    Beautiful 🙂

    “In euren Gedanken und Gefühlen geht es nur um Kampf, Flucht und Vermeidung.”

    … da gibt es z.B. eine interessante Perspektive aus der Gehirnforschung, da wird gesagt, wenn wir “meinen” das diese negative Erfahrung Lebensbedrohlich ist, dann wechselt unser System in den “Fight/Fight/Freeze” Modus. Dann wird unsere Signalverarbeitung umgeschaltet auf das Kleinhirn, das dafür zuständig ist und die Blutzufuhr zum restlichen Gehirn wird eingeschränkt. Dann kommen wir so zu sagen, zu dem Zeitpunkt gar nicht mehr an all die wunderbaren Tools die wir bis dahin erarbeitet haben. Es steht nur noch der Tunnel … “Wie jetzt Überlegen?” … im Vordergrund.
    Erst wenn wir uns wieder entspannen können und erkannt haben, das ist ja im Moment gar nicht Lebensbedrohlich, dann wird das Parasympathische Nervensystem wieder aktiviert und man kann die Erfahrung aus einer ganz anderen Perspektive wahrnehmen.

    Alles Gute Alles Liebe,
    Stefan

    • Ursula

      Hallo Stefan,
      ja das ist wirklich so. Im Nachhinein fragt man sich dann oft, warum man so und nicht anders gehandelt hat, da man vieles doch weiß. Es braucht vermutlich noch etwas Übung, dass man sich auch in solchen Momenten bewusst sagen kann “Stop”, innehält und seine tollen Tools abfragt und einsetzt. 😉
      Liebe Grüße,
      Ursula

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