Was ist mit Vergebung?

 

Vergebung ist für euch Menschen ein sehr großes Wort. Viel wird gesprochen von Vergebung. Viele von euch grämen sich in Zorn und Wut gegen andere und äußern sich, sie können nicht vergeben. Sie halten sich fest in vergangenem Leiden und gestalten sich dadurch eine leidvolle Gegenwart und somit auch eine leidvolle Zukunft.

Was aber, wenn es überhaupt nichts gibt, dass ihr vergeben müsstet?
Was, wenn es auf Seelen-Ebene keinerlei Vergebung bedarf?

Hier kommen wir zur Selbst-Annahme! Zur Selbst-Annahme und zur Annahme dessen was ist und vor allem dessen, was irgendwann einmal war. Euer JA zu dem was war, egal ob ihr es gut heißt oder nicht, bringt euch augenblicklich in die Selbst-Annahme. Ihr verurteilt so weder euch selbst noch andere.

Seid ihr in Wut und Zorn gegen andere, vergiftet ihr euch langsam aber sicher selbst. Ihr bestraft euch in Wirklichkeit selbst – ob es euch bewusst ist oder nicht. Durch die Projektionen auf jemand in eurem Außen lenkt ihr euch von euch selbst, von eurem eigenen Inneren ab. Ihr kämpft im außen um euren eigenen inneren tosenden Kampf zu überhören. Wollt ihn dadurch verdrängen, weil so viel Schmerz in euch ist. Doch Kampf mit Gegen-Kampf zu bekämpfen – wie soll das zu eurem Frieden führen? Vor allem zu eurem eigenen inneren Frieden.

Der äußere scheinheilige Frieden nützt euch gar nichts, wenn in eurem inneren Krieg und Selbst-Bestrafung vorherrschen.

Vor anderen könnt ihr möglicherweise den An-Schein wahren, aber wie lange glaubt ihr euch selbst belügen und bekämpfen zu können ohne, dass ihr letzten Endes schwerwiegende Verletzungen davon tragt? Eure inneren Verletzungen werden niemals durch inneren und äußeren Kampf geheilt! Der Heilungsprozess kann erst einsetzen mit eurer Selbst-Annahme dessen was war und ist und auch dessen, was möglicherweise sein wird.

Ich könnte sagen es gehe nur um die Annahme aber seht, wie wichtig IHR selbst seid! Daher betone ich euer Selbst in der Selbst-Annahme immer wieder. Legt für einen kleinen Augenblick eure “Waffen” nieder und beendet eure Kämpfe – die inneren und die äußeren. Lasst los, was ihr krampfhaft versucht festzuhalten. Lasst los, was ihr krampfhaft versucht zu eurem “Recht” durch-zu-kämpfen. Sagt: “JA, so war es, JA so IST es! JA, so war ich, JA so BIN ich!” Wisset, dass es JETZT in diesem Augenblick NICHTS für euch zu tun gibt!

Spürt ihr, wie die Anspannung von euch abfällt? Spürt ihr, wieviel leichter und tiefer ihr durchatmen könnt? Vielleicht müsst ihr es erst einige male üben, weil ihr schon gar nicht mehr wisst, wie ihr euch selbst anfühlt durch all die langen, anstrengenden Kämpfe. Lasst einfach sein was ist. Was auch immer in euch auftaucht, was auch immer sich in euch lösen mag – sagt JA dazu. Nehmt es an und lasst es einfach da SEIN.

Mit eurer Selbst-Annahme steigt ihr aus, aus euren wie fremd-gesteuerten automatisierten Kämpfen. Ihr übernehmt die Selbst-Verantwortung für euer denken, handeln, tun und sein. Und auch dafür, wie ihr euch fühlt und fühlen wollt.

Was möchtet ihr lieber tun statt zu kämpfen? Der Kampf ist vorbei, ihr seid frei in euren Entscheidungen was ihr jetzt in eurer Selbst-Annahme und Selbst-Verantwortung tun möchtet.

Vielleicht möchtet ihr euch erst einmal eine Weile erholen, euch eine Pause gönnen. Für euch selbst und mit euch selbst sein. In die Verbindung zu gehen mit euch selbst ist immer eine gute Wahl, eine gute Entscheidung. In jedem Augenblick seid ihr frei selbst zu wählen und zu entscheiden, was ihr wollt.

Welche Wahl, welche Entscheidung trefft ihr jetzt – FÜR EUCH SELBST?
Hier und in diesem Augenblick?

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